Eine Kooperation von OAA und Alte Glaserei - Forum an der Nordbahntrasse
Don´t worry, dieser - auf den ersten Blick - lapidar wirkende Ausspruch ist das Motto der kommenden Ausstellung von Frank N und Andreu Ginestet. Es ist ein Aufruf, sich nicht verrückt machen zu lassen, in Zeiten wie diesen. Denn, wenn man erst mal anfängt sich nur noch Sorgen zu machen, landet man schnell bei der Angst. Und wie wir alle wissen, Angst ist die Mutter der Gewalt und war noch nie ein guter Ratgeber.
Don´t worry, dass ist auch das mittlerweile schon 15. Kunstprojekt des offenen Kunstkollektivs OAA (Out and About). Das Projekt nimmt Bezug auf OAA #1 - Die Kunst geht raus, bei dem am Anfang der Pandemie auf über 250 Plakatwänden des Aussenwerbers Ströer - über das ganze Stadtgebiet Wuppertals verteilt - Kunst präsentiert wurde, in Zeiten wo Galerien und Museen nicht geöffnet sein durften.
Die Bezugnahme von Don´t worry zum ersten OAA-Projekt, sozusagen zu den Wurzeln von OAA, ist allerdings mehr als Wink oder Hinweis gedacht und spiegelt sich nur formal wieder. Im Mittelpunkt der Ausstellung wird eine Serie von Kunstwerken stehen, die exakt das gleiche Format der 18/1 Großflächenplakate (3,56 x 2,52 m) haben wird.
Inhaltlich knüpft die Ausstellung an das Thema Frieden an, welches die letzen zwei Jahre den Schwerpunkt bildete, unter anderem bei den Veranstaltungen im Temporären Büro für kulturellen Austausch, in der Rathaus Galerie Wuppertal.
Das Thema Frieden wurde zu einer Grundlage in der 2023 beginnenden Kooperationen zwischen Andreu Ginestet und Frank N. Mittlerweile haben die daraus resultierenden Arbeiten und Ergebnisse Wellen auch ausserhalb von Wuppertal geschlagen. Von Barcelona (Buchpräsentation) über Mulhouse (Ausstellung), bis nach Freiburg (Panel-Diskussion) …
Jetzt geht es mit Don´t worry wieder nach Wuppertal, in die Alte Glaserei und in diesem Sinne gleich doppelt „back to the roots“, denn in der Alten Glaserei war OAA schon 2022 mit der erfolgreichen Ausstellung normal zu Gast. Der Frieden wird thematisch erneut aufgegriffen, jedoch bei Don’t worry erweitert und modifiziert.
Mit bestem Dank für die freundliche Unterstützung: KARL DEUTSCH GmbH + Co KG, Stadtsparkasse Wuppertal und Caritasverband Wuppertal / Solingen e.V.
